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Häufig gestellte Fragen

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Pfändung des Einkommens

  • Mein Lohn oder meine Unterstützungsleistung wurde gepfändet.

    Sie haben einen Steuer-/Gebührenbescheid erhalten, den Sie nicht bezahlt haben. Davon wurden Sie mehrfach schriftlich in Kenntnis gesetzt. Da Sie nicht bezahlt haben, wurde Ihr Lohn oder Ihre Unterstützungsleistung gepfändet. Ihr Arbeitgeber oder die Einrichtung, von der Sie Ihre Unterstützungsleistung erhalten, ist verpflichtet, einen Teil Ihres Einkommens oder Ihrer Unterstützungsleistung einzubehalten und nicht mehr an Sie auszuzahlen. Dieser Teil Ihres Einkommens wird an GGN invoned abgeführt, um Ihre Steuer-/Gebührenbescheide zu begleichen. Wenn Sie in den Niederlanden wohnen oder sich dort aufhalten, ist nicht das gesamte Einkommen pfändbar. Einen Teil davon dürfen Sie selbst behalten. Dabei handelt es sich um die sogenannte Pfändungsfreigrenze. Wir berechnen diese Pfändungsfreigrenze für Sie auf Basis der Daten, die Sie uns zuvor übermittelt haben. Wenn Sie diese Daten nicht übermittelt haben, legen wir als Pfändungsfreigrenze einen Normbetrag fest. Diese Pfändungsfreigrenze beträgt 90 % der Unterstützungsnorm inklusive Urlaubsgeld. Alle Extras, wie beispielsweise Urlaubsgeld oder ein dreizehntes Monatsgehalt, sind zu 100 % pfändbar.

    Die Pfändung Ihres Einkommens kann nur dann aufgehoben werden, wenn Sie den vollständigen Betrag, in dessen Höhe die Pfändung erfolgt ist, auf das Bankkonto mit der IBAN NL68INGB 0003086403 überweisen, zugunsten von GGN Mastering Credit NV, unter Angabe des Zahlungsvermerks. Sie können Ihre Zahlung auch über iDEAL leisten. Danach schicken wir zur Aufhebung der Pfändung sofort ein Schreiben an Ihren Arbeitgeber oder die Einrichtung, von der Sie Ihre Unterstützungsleistung erhalten.

  • Pfändungsfreigrenze

    Wir berechnen die Pfändungsfreigrenze auf Basis der Daten, die Sie uns zuvor übermittelt haben. Wenn Sie diese Daten nicht übermittelt haben, legen wir als Pfändungsfreigrenze einen Normbetrag fest. Diese Pfändungsfreigrenze beträgt 90 % der Unterstützungsnorm inklusive Urlaubsgeld. Alle Extras, wie beispielsweise Urlaubsgeld oder ein dreizehntes Monatsgehalt, sind zu 100 % pfändbar.
    Wenn Sie mit der Berechnung der Pfändungsfreigrenze nicht einverstanden sind, können Sie die Daten nachträglich noch übermitteln. Diese müssen Sie uns mit dem Formular für die Pfändungsfreigrenze übermitteln. Die Pfändungsfreigrenze wird nicht rückwirkend angepasst.

    Sie müssen dabei auch bestimmte Belege für die angeforderten Daten mitschicken. Zu den Daten, die Sie übermitteln müssen, gehören beispielsweise die Höhe Ihrer Miete, die Höhe Ihres Krankenkassenbeitrags, aber auch etwaige Miet- und Pflegeaufschläge.

    Wenn Sie oder Ihr Partner neben dem gepfändeten Einkommen noch andere Einkünfte haben, müssen Sie dies angeben. Dies gilt auch dann, wenn Sie nicht verheiratet sind oder ohne Vereinbarung einer Gütergemeinschaft geheiratet haben. Auf Nachfrage müssen Sie insbesondere die Einkünfte Ihres Partners angeben. Wenn Sie dies unterlassen, kann der Gerichtsvollzieher beschließen, dass Ihre Pfändungsfreigrenze halbiert wird. Das bedeutet, dass ein größerer Teil Ihres Einkommens einbehalten wird, der Ihnen nicht ausgezahlt wird. Wenn sich Ihre familiäre Situation oder Ihre Einkommenssituation ändert, kann dies Auswirkungen auf die Höhe der Pfändungsfreigrenze haben. Teilen Sie Änderungen immer dem Gerichtsvollzieher mit. Falls erforderlich, wird die Pfändungsfreigrenze angepasst.